Unser Trinkwasser.

Wir trinken es tagtäglich ohne darüber nachzudenken. Dabei ist die Qualität für unseren Körper und unsere Gesundheit entscheidend, denn Wasser ist das Triebwerk für alle lebenswichtigen Vorgänge. Unser Wasser unterliegt stetigen und strengen Kontrollen, dennoch weist es ungeahnte Belastungen auf.

Denn auch wenn die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden, bedeutet das keinesfalls, dass unser Wasser frei von Schadstoffen ist. Es enthält eben nur eine bestimmte Menge unerwünschter Stoffe wie zum Beispiel Pestizide und Nitrat.

Manche Stoffe wie Hormone und Medikamentenrückstände werden dabei von den Kontrollen überhaupt nicht erfasst. Und nicht zuletzt legt unser Trinkwasser einen langen Weg durch das Rohrleitungssystem und unsere Hausinstallation zurück, wo Kupfer, Blei, Nickel oder Asbestzement abgesondert werden.

Und Mineralwasser? Da für Flaschenwasser eine eigene Verordnung gilt, sind die Kontrollen oft unzureichender als bei Trinkwasser. Die Folge sind weitreichende Unterschiede in Qualität und Reinheit.

Kleinkinder treffen Schadstoffe besonders hart, weil sie bezogen auf das Körpergewicht mehr davon zu sich nehmen als ein Erwachsener, und die regulierenden Abbaumechanismen noch nicht voll ausgebildet sind. Die Trinkwasserverordnung schreibt beispielsweise einen Grenzwert von 50mg Nitrat pro Liter vor, die Empfehlung für Babynahrung liegt jedoch unter 10mg/l. Abkochen ändert die Schadstoffmenge in keiner Weise, es desinfiziert nur!